| Die Fortezza
da Basso wurde zwischen 1534 und 1537 von den Bauherren
Pier Francesco aus Viterbo und Antonio da Sangallo dem Jüngeren
auf Wunsch von Alessandro Medici gebaut.
Die fünfeckige Festung Fortezza da Basso,
die nach dem Schutzpatron der Stadt eigentlich Fortezza di San Giovanni
Battista heißt, wurde in relativ kurzer Zeit und mit gigantischen
Mitteln gebaut. Sie sollte mit ihrem mächtigen Bollwerk, den
Türmen und Waffengängen den Florentinern als Mahnung,
aber vor allem den Stadtherren im Falle einer Volksrevolution als
Fluchtort dienen. Während der Zeit, als
Hauptstadt Italiens war, wurden die Wassergräben eingeebnet
und die Mauern aufgeschüttet.
Wie viele dieser Art von Bauwerken wurde auch diese
Festung nie als solche benutzt und blieb bis 1967 im Besitz der
Militärdomäne. Nach zahlreichen und noch immer nicht beendeten
Restaurierungsarbeiten kann man mittlerweile einige Werke wie das
aus dem 14. Jh. stammende Tor Porta Faenza und den antiken Corso
del Mugnone bewundern. Letzterer ist ein Wasserlauf, der einst die
Wassergräben der Stadt füllte. Außerdem können
die Pulverkammer und der Mastio, eine Art kleines Bollwerk, das
nach dem Entwurf des Architekten Antonio da Sangallo gebaut worden
war, besichtigt werden.
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